- Versicherungsfrei ab der Ernennung. Die Beihilfe trägt in Sachsen und beim Bund ohne Kinder 50 Prozent. Den Rest versichern Sie privat, oder Sie bleiben freiwillig gesetzlich versichert und zahlen den vollen Beitrag selbst.
- Der Anwärtertarif kostet meist rund 70 bis 120 Euro im Monat. Er hält Eintrittsalter und Gesundheitszustand fest und wird bei der Übernahme ohne neue Gesundheitsprüfung zum regulären Beamtentarif.
- Mit Vorerkrankung zählt die Frist. Die Öffnungsaktion nimmt Sie sechs Monate ab der ersten Ernennung garantiert auf, einmal im Berufsleben. Der Anwärter-Check rechnet Ihr Datum aus.
- Heilfürsorge heißt Anwartschaft. Polizei, Feuerwehr und Justizvollzug brauchen während der Dienstzeit keinen Anwärtertarif, für später aber eine Anwartschaft. Ihre Frist läuft ab Beginn der Heilfürsorge.
- In Sachsen zahlt die Beihilfe Anwärtern keinen Zahnersatz, keine Kronen, Inlays und Implantate. Ob Ihr Tarif das auffängt, gehört in den Vergleich.
01 Beamter auf Widerruf: was der Status für Ihre Krankenversicherung bedeutet
Mit der Ernennung zum Beamten auf Widerruf werden Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei. So regelt es § 6 Abs. 1 Nr. 2 SGB V für alle Beamten, die bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, und das gilt schon im Vorbereitungsdienst. Versichert sein müssen Sie weiterhin. Sie entscheiden nur, wie.
Die Beihilfe beginnt mit dem Tag, an dem Ihre Ernennung wirksam wird. Das Landesamt für Steuern und Finanzen in Sachsen erklärt das an einem Beispiel: Ernennung am 7. Januar mit Wirkung vom 1. Februar, Beihilfe ab dem 1. Februar. Ohne Kinder erstattet die Beihilfe in Sachsen 50 Prozent der beihilfefähigen Kosten, beim Bund ebenso. Mit Kindern steigt der Satz, in Sachsen für aktive Beamte auf 70 Prozent mit einem und 90 Prozent ab zwei Kindern. Andere Länder rechnen teils anders, den verbindlichen Satz nennt Ihre Beihilfestelle.
Für den Teil, den die Beihilfe nicht trägt, gibt es drei Wege:
- Anwärtertarif der privaten Krankenversicherung. Er deckt genau den Restkostenanteil und ist deshalb günstig. Das ist der Weg, den die meisten Anwärter mit Beihilfe gehen.
- Freiwillig gesetzlich versichert bleiben. Dann zahlen Sie den Beitrag in voller Höhe allein, einen Arbeitgeberanteil gibt es für Beamte nicht. Die Beihilfe erstattet in Sachsen bei gesetzlich Versicherten nur noch wenige Leistungen, etwa Zahnersatz, Sehhilfen oder Wahlleistungen im Krankenhaus.
- Pauschale Beihilfe, in Sachsen und einigen anderen Ländern. Der Dienstherr zahlt die Hälfte des Beitrags einer gesetzlichen oder privaten Vollversicherung, dafür verzichten Sie unwiderruflich auf die individuelle Beihilfe. Was das für Anwärter bedeutet, steht im Abschnitt zur Öffnungsaktion.
Wer sich privat versichert, braucht zusätzlich eine private Pflegepflichtversicherung. Das schreibt die Beihilfestelle in Sachsen ausdrücklich vor, und der Versicherer bietet sie mit dem Krankenversicherungsvertrag an.
02 Welche Laufbahn, welcher Weg
Ob Sie einen Anwärtertarif brauchen, entscheidet vor allem, wie Ihr Dienstherr Sie im Krankheitsfall versorgt. Die Übersicht zeigt die Regel. Welche Versorgung für Sie gilt, steht in Ihren Einstellungsunterlagen oder erfahren Sie bei der Personalstelle.
| Laufbahn (Beispiele) | Versorgung bei Krankheit | Ihr Weg |
|---|---|---|
| Allgemeine Verwaltung, Finanzverwaltung, Zoll, Rechtspflege, Justiz außerhalb des Vollzugs | Beihilfe, in Sachsen und beim Bund 50 Prozent ohne Kinder | Anwärtertarif für die Restkosten |
| Polizei (Land und Bund) | Heilfürsorge während der Dienstzeit | Anwartschaft für die spätere Restkostenversicherung |
| Feuerwehr, Justizvollzug | In Sachsen Heilfürsorge (Feuerwehr in bestimmten Laufbahnen, Justizvollzug seit Juli 2025), in anderen Ländern teils Beihilfe | Je nach Dienstherr Anwartschaft oder Anwärtertarif |
| Bundeswehr, Offizier- und Feldwebelanwärter | Truppenärztliche Versorgung (Soldaten, keine Beamten) | Anwartschaft |
| Lehramt, Rechtsreferendariat | Lehramt meist Beamte auf Widerruf mit Beihilfe, Jura in den meisten Ländern gesetzlich versichert | Eigene Seite zum Referendariat |
Quellen: § 6 Abs. 1 Nr. 2 SGB V, § 46 Bundesbeihilfeverordnung, Sächsische Heilfürsorgeverordnung § 1 (Stand 1. Juli 2026), Merkblatt des Landesamts für Steuern und Finanzen Sachsen für neu ernannte Beamte (Dezember 2025).
03 Anwärter-Check: Ihr Weg und Ihr Fristdatum
Drei Angaben reichen, dann sehen Sie, welcher Weg zu Ihnen passt und bis wann die Frist der Öffnungsaktion läuft. Das Datum rechnet der Check aus dem Tag, an dem Ihre Ernennung wirksam wird.
Bitte wählen Sie ein Datum, oder nutzen Sie die Option darunter.
Orientierung, keine rechtsverbindliche Fristberechnung. Der Check rechnet vorsichtig: sechs Monate ab Wirksamkeit der Ernennung, abzüglich eines Tages. Maßgeblich ist der Eingang des Antrags beim Versicherer, und eine Voranfrage dauert in der Regel fünf bis zehn Werktage.
04 Der Anwärtertarif: was er kostet und was er festhält
Anwärtertarife liegen in unserer Beratungspraxis meist bei rund 70 bis 120 Euro im Monat. Der genaue Betrag hängt vom Eintrittsalter, vom Tarif und vom Gesundheitszustand ab. Preislich liegt der Anwärtertarif oft unter dem, was Sie freiwillig gesetzlich versichert zahlen würden, weil er nur den Restkostenanteil neben der Beihilfe abdeckt.
Nach der Übernahme kostet die reguläre Restkostenabsicherung in unserer Beratungspraxis meist rund 220 bis 400 Euro im Monat. Der Sprung kommt vom Wechsel des Tarifs: Der Anwärtertarif ist ein befristeter Ausbildungstarif und leistet etwas weniger als die Restkostenabsicherung, in die er übergeht.
Der wichtigere Punkt ist, was der Tarif festhält. Mit dem Abschluss stehen Ihr Eintrittsalter und Ihr Gesundheitszustand fest. Werden Sie nach der Ausbildung übernommen, wird der Anwärtertarif beim selben Versicherer zur regulären Restkostenabsicherung für Beamte, ohne neue Gesundheitsprüfung. Eine Erkrankung, die während der Ausbildung auftritt, ändert daran nichts mehr.
„Im Referendariat ist der Beamtenanwärtertarif die deutlich bessere Option, einfach weil hier schon der Gesundheitszustand und das Eintrittsalter für mich eingefroren werden.“
Daraus folgt eine Empfehlung, die viele erst beim Übergang bemerken: Wählen Sie den Anwärtertarif so, dass der Tarif, in den er später übergeht, auch der ist, den Sie als Beamter auf Probe oder Lebenszeit haben wollen. Ein späterer Wechsel zu einem anderen Versicherer heißt neue Gesundheitsprüfung, und die Vorteile des frühen Einstiegs sind dann weg. Wie sich der Beitrag nach Alter und Beihilfesatz unterscheidet, zeigt unsere Seite zu den Kosten der PKV für Beamte.
Welcher Anwärtertarif führt in den passenden Beamtentarif?
Wir vergleichen Anwärtertarife zusammen mit dem Tarif, in den sie später übergehen, und fragen bei einer Vorgeschichte anonym an.
05 Zahnbehandlung im Vorbereitungsdienst: die Lücke in der Beihilfe
In Sachsen gilt für Beamte auf Widerruf eine Einschränkung, die kaum jemand kennt. Nicht beihilfefähig sind prothetische Leistungen, Inlays und Zahnkronen, implantologische Leistungen sowie funktionsanalytische und funktionstherapeutische Behandlungen. Grundlage ist § 15 der Sächsischen Beihilfeverordnung, das Landesamt für Steuern und Finanzen weist in seinem Merkblatt für neu ernannte Beamte eigens darauf hin.
Zwei Ausnahmen nennt das Merkblatt: Die Behandlung folgt aus einem Unfall während des Vorbereitungsdienstes, oder Sie waren vorher mindestens drei Jahre ohne Unterbrechung im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Für Sie heißt das: Braucht es während der Ausbildung eine Krone oder ein Inlay, fehlt der Anteil, den sonst die Beihilfe trägt. Diesen Teil zahlen Sie selbst, sofern Ihr Tarif ihn nicht ausdrücklich übernimmt. Ob ein Anwärtertarif die Lücke schließt, steht in den Tarifbedingungen und gehört in den Vergleich. Ist eine größere Zahnbehandlung schon angeraten, geben Sie das im Antrag an und sprechen Sie es vorher an. Andere Länder und der Bund haben eigene Regeln für den Vorbereitungsdienst, fragen Sie im Zweifel Ihre Beihilfestelle.
06 Den späteren Tarif gleich mitprüfen
Beim Anwärtertarif schauen die meisten auf den Monatsbeitrag. Der entscheidende Vergleich liegt eine Stufe weiter, beim Tarif, in den der Anwärtertarif übergeht. Drei Leistungsbereiche prüfen wir dabei immer gegen die eigene Vorgeschichte:
- Hilfsmittel. Dazu zählen auch Hörgeräte. In einem Tarifvorschlag, den wir vor Kurzem geprüft haben, hatten zwei von vier Zieltarifen eine Obergrenze bei Hilfsmitteln.
- Transportkosten. Wer wegen einer Darm- oder Nierenerkrankung häufig zu ambulanten oder stationären Behandlungen gefahren werden muss, braucht einen Tarif, der diese Fahrten trägt. Manche Tarife erstatten nur im Notfall oder nur bis zum nächstgelegenen Krankenhaus.
- Zähne und Kiefer. Bei bekannten Zahn- oder Kieferproblemen müssen die Zahnleistungen gut sein, und die Zahnstaffel darf keine zusätzlichen Obergrenzen enthalten.
Dazu kommt ein Punkt, der alle Beamten betrifft: Der Tarif sollte über den Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte hinaus leisten, und ein Beihilfeergänzungstarif gehört dazu. Die Beihilfe erstattet nur bis zu diesem Höchstsatz. Rechnet ein Arzt darüber ab, bleibt ohne Ergänzung ein Teil an Ihnen hängen. Worauf es beim Vergleich der Beamtentarife sonst ankommt, steht in unserem Tarifvergleich für Beamte.
07 Vorerkrankung: die Sechs-Monats-Frist der Öffnungsaktion
Die Öffnungsaktion ist eine freiwillige Selbstverpflichtung der teilnehmenden privaten Krankenversicherer. Beamte auf Widerruf können sie nutzen. Wer innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung einen Antrag stellt, wird nicht aus Risikogründen abgelehnt, bekommt keine Leistungsausschlüsse, und der Risikozuschlag ist auf 30 Prozent begrenzt. In der Praxis wird dieser Zuschlag fast immer voll berechnet.
Für Anwärter sind drei Punkte wichtig:
- Die Frist läuft ab der ersten Ernennung, also ab der Ernennung zum Beamten auf Widerruf. Bei der Ernennung auf Probe oder auf Lebenszeit öffnet sich kein neues Fenster. Maßgeblich ist der Eingang des Antrags beim Versicherer.
- Die Annahmegarantie gilt nur für den Haupttarif, die beihilfekonforme Restkostenabsicherung. Ergänzungstarife mit Chefarzt, Einbettzimmer oder erweiterten Zahnleistungen prüft der Versicherer normal, und mit genau den Vorerkrankungen, wegen derer Sie die Öffnungsaktion nutzen, werden sie häufig abgelehnt.
- Wer die pauschale Beihilfe bezieht, kann die Öffnungsaktion nicht nutzen. In Sachsen dürfen Anwärter bei der Ernennung auf Probe neu über die pauschale Beihilfe entscheiden. Die Öffnungsaktion bekommen Sie dann aber nicht zurück, weil ihre Frist ab der ersten Ernennung läuft.
Die Öffnungsaktion kommt vor allem bei psychischen Vorbelastungen, chronischen Erkrankungen, mehreren leichten Erkrankungen zusammen und bei geplanten Operationen in Frage. Pauschal hineinzugehen ist trotzdem falsch. Lassen Sie zuerst anonym prüfen, ob ein Versicherer Sie regulär aufnimmt. Die Frist gibt Ihnen genau dafür Zeit.
„Nutze ich die Öffnungsaktion, ist dieser Weg quasi vordeterminiert. Das bedeutet, ich kann ja dann nicht mehr zu einem anderen Versicherer gehen, wenn die Erkrankung entsprechend heftig ist.“
Deshalb gehören Anwärtertarif und späterer Tarif bei der Öffnungsaktion besonders genau auf den Prüfstand. Wie die Öffnungsaktion im Detail funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, steht auf unserer Seite zur Öffnungsaktion der PKV für Beamte.
Nimmt Sie ein Versicherer regulär auf, oder ist die Öffnungsaktion der bessere Weg?
Wir fragen Ihre Vorgeschichte anonym bei mehreren Versicherern an, bevor die Frist knapp wird. Ergebnis in fünf bis zehn Werktagen.
08 Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug: Heilfürsorge und Anwartschaft
Mit Heilfürsorge übernimmt der Dienstherr Ihre Behandlungskosten während der Dienstzeit direkt. Einen Anwärtertarif brauchen Sie dafür nicht. In Sachsen haben nach der Heilfürsorgeverordnung Polizeivollzugsbeamte, Beamte des Landesamts für Verfassungsschutz, Feuerwehrbeamte bestimmter Laufbahnen und seit Juli 2025 auch Justizbeamte im Vollzugsdienst Anspruch darauf. In anderen Ländern sieht die Liste teils anders aus.
Mit dem Ruhestand fällt die Heilfürsorge weg. Dann gilt die Beihilfe, und den Rest müssen Sie absichern. Das Landesamt für Steuern und Finanzen in Sachsen schreibt dazu, dass viele Beamte deshalb eine Anwartschaftsversicherung bei einer privaten Krankenversicherung abschließen, um im Ruhestand ohne neue Gesundheitsprüfung aufgenommen zu werden.
- Große oder kleine Anwartschaft. Die kleine hält Ihren Gesundheitszustand fest und kostet je nach Versicherer rund 1 bis 20 Euro im Monat, die große zusätzlich das Eintrittsalter für rund 40 bis 150 Euro. Max Eilert rät Polizeibeamten zur großen, wenn sie bezahlbar ist, mindestens aber zur kleinen. Was dafür spricht und was für Ihre Familie gilt, steht auf unserer Seite zur freien Heilfürsorge bei der Polizei.
- Frist ab Beginn der Heilfürsorge. Mit Heilfürsorge bezieht sich die Öffnungsaktion nur auf eine Anwartschaft. Die sechs Monate laufen ab Beginn Ihres Heilfürsorgeanspruchs, nicht erst nach dem Ende der aktiven Dienstzeit. Wer bis zur Pensionierung wartet, hat diesen Weg verloren.
Wie die beiden Varianten der Anwartschaft funktionieren, erklärt unsere Seite zur Anwartschaft in der PKV.
09 Duales Studium: Anwärter oder Arbeitsvertrag?
Viele Anwärter studieren, etwa an einer Hochschule für Verwaltung, Finanzen oder Polizei. Werden Sie dafür zum Beamten auf Widerruf ernannt, sind Sie Anwärter, und alles auf dieser Seite gilt für Sie, auch der Anwärtertarif und die Frist der Öffnungsaktion.
Anders ist es bei einem dualen Studium mit Arbeitsvertrag, etwa bei einem Unternehmen oder als Tarifbeschäftigter. Dann sind Sie Beschäftigter und in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Was in diesem Fall gilt, steht auf unserer Seite zur Krankenversicherung im Studium. Den Unterschied erkennen Sie an Ihren Unterlagen: Eine Ernennungsurkunde „Beamter auf Widerruf“ oder ein Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag.
10 Nach der Ausbildung: übernommen, nicht übernommen, Prüfung nicht bestanden
Das Beamtenverhältnis auf Widerruf endet mit dem Bestehen oder dem endgültigen Nichtbestehen der Prüfung, in Sachsen mit der schriftlichen Bekanntgabe des Ergebnisses. Was dann mit Ihrer Krankenversicherung passiert, hängt am nächsten Schritt:
- Übernahme als Beamter auf Probe. Der Anwärtertarif wird beim selben Versicherer zur regulären Restkostenabsicherung, ohne neue Gesundheitsprüfung. In Sachsen entscheiden Sie bei dieser Gelegenheit neu, ob Sie individuelle oder pauschale Beihilfe wollen.
- Angestellt mit Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze (2026: 77.400 € im Jahr). Der Tarif lässt sich in eine private Vollversicherung umwandeln, Sie bleiben privat. Was die Grenze bedeutet, erklärt unsere Seite zur Jahresarbeitsentgeltgrenze.
- Angestellt mit Gehalt darunter. Dann werden Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert.
- Selbstständig. Sie wählen frei zwischen privat und gesetzlich.
- Später selbstständig oder doch noch verbeamtet. Wer das langfristig plant, wandelt den Vertrag in eine Anwartschaft um. Für diese Gruppe ist sie sinnvoll, weil sie den heutigen Gesundheitszustand sichert.
Wer über die Öffnungsaktion versichert ist und aus dem Beamtenverhältnis ausscheidet, behält nach den Regeln des PKV-Verbands die Begrenzung des Zuschlags, wenn der Antrag auf Umstellung innerhalb von sechs Monaten gestellt wird. Auch hier gilt: früh melden.
11 Typische Fehler beim Start in den Vorbereitungsdienst
- Pauschal in die Öffnungsaktion. Wer ohne vorherige Prüfung die Öffnungsaktion nimmt, zahlt häufig den vollen Zuschlag und verzichtet auf Ergänzungstarife, obwohl eine reguläre Aufnahme möglich gewesen wäre.
- Die sechs Monate verstreichen lassen. Die Frist beginnt mit der ersten Ernennung und kommt nicht wieder. Wer sich erst bei der Ernennung auf Probe kümmert, hat sie mit Vorgeschichte verloren.
- Gesundheitsfragen nicht aufarbeiten. Befunde werden ohne Zusammenhang in den Antrag übernommen. Ein Fall aus unserer Praxis: Mit sauber aufbereiteter Vorgeschichte endete ein Morbus Scheuermann bei 10 Prozent Zuschlag nur im ambulanten Bereich, rund 30 Euro im Monat. Angeben müssen Sie alles, was ärztlich behandelt wurde.
- Den Antrag bei einem gebundenen Vertreter stellen. Was Sie einem Vertreter eines einzelnen Versicherers mitteilen, gilt als dem Versicherer gemeldet. Eine anonyme Voranfrage ist dort nicht möglich, und eine Ablehnung steht dann unter Ihrem Namen in den Akten des Versicherers.
Vorgeschichte aufarbeiten, bevor der Antrag gestellt ist?
Wir gehen Ihre Gesundheitsangaben mit Ihnen durch und fragen anonym bei mehreren Versicherern an, ohne verbindlichen Antrag.
12 Häufig gestellte Fragen
Muss ich mich als Beamtenanwärter privat versichern?
Was kostet die private Krankenversicherung als Beamtenanwärter?
Ab wann bekomme ich als Anwärter Beihilfe?
Wann endet die Frist der Öffnungsaktion für Anwärter?
Was passiert mit dem Anwärtertarif, wenn ich übernommen werde?
Was gilt, wenn ich nach der Ausbildung nicht übernommen werde?
Ich bekomme Heilfürsorge. Brauche ich trotzdem eine private Versicherung?
Soll ich als Anwärter in Sachsen die pauschale Beihilfe wählen?
Zahlt die Beihilfe als Anwärter auch Zahnersatz?
Unser PKV-Maklerpool
13 Termin mit Max buchen oder anonyme Voranfrage starten
Buchen Sie ein kostenfreies Erstgespräch mit Max Eilert oder füllen Sie das Formular für die anonyme Risikovoranfrage aus. Geben Sie dort als Beruf „Beamten-Anwärter“ an, dann fragt das Formular auch Ihr Ernennungsdatum ab. Ihr Ergebnis bekommen Sie in fünf bis zehn Werktagen, kostenfrei und ohne verbindlichen Antrag.
Erstgespräch mit Max direkt buchen
Hinweis zum Datenschutz: Calendly verarbeitet beim Termin-Buchen Name und E-Mail nach den hinterlegten Standards. Mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Oder anonyme Risikovoranfrage ausfüllen
Ihre Basics
Stand Oktober 2026. Fachliche Einschätzungen aus der Beratungspraxis Elbland Finanz, keine Rechts- oder Steuerberatung. Beitragsangaben sind Orientierungswerte und hängen vom Eintrittsalter, vom Tarif und vom Gesundheitszustand ab. Beihilferegeln unterscheiden sich zwischen Bund und Ländern; Angaben zu Sachsen nach den Hinweisen des Landesamts für Steuern und Finanzen. Als Versicherungsmakler nach § 34d GewO werden wir im Erfolgsfall über die Courtage des Versicherers vergütet, für Sie bleibt die Beratung kostenfrei.
