Diagnose Diabetes Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeits­versicherung mit Diabetes

Diabetes gehört zu den schwierigsten Diagnosen für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Typ 1 lässt sich unter engen Bedingungen versichern, inzwischen auch über eigene Tarife für gut eingestellte Typ-1-Diabetiker. Typ 2 ist in der klassischen BU kaum unterzubringen, dafür gibt es Alternativen. Und wer seine BU schon hat, behält sie, wenn der Diabetes erst später kommt.

anonym Erstgespräch kostenfrei ohne Antrag
Diabetes Typ 1insulinpflichtig nur eng
Diabetes Typ 2in der klassischen BU kaum
Praxisfall Typ 1Rente und Beitrag im Monat 1.500 / 80 €
Das Wichtigste in Kürze
  • Diabetes ist ein schwieriger Fall. In der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung ist Typ 1 nur unter engen Bedingungen unterzubringen, Typ 2 meist gar nicht.
  • Bei Typ 1 zählt der Verlauf, nicht ein Wert. Ein über Jahre stabil guter HbA1c, ein junges Eintrittsalter und keine Folgeschäden verbessern die Chancen deutlich.
  • Für Typ 2 lohnt der Blick auf Alternativen. Je nach Befund tragen eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge.
  • Anonyme Voranfrage ist Pflicht. Nach einem offenen Antrag kann der Versicherer Sie im HIS vermerken, das erschwert den nächsten Versuch. Anonym bleibt Ihr Name draußen.
  • Diabetes erst nach dem Abschluss? Dann bleibt Ihre BU, wie sie ist. Melden müssen Sie nichts.
  • Niemals verschweigen. Ein verschwiegener Diabetes kostet im Leistungsfall den ganzen Schutz.

01 Diabetes und BU: wie die Lage wirklich ist

Diabetes zählt zu den Diagnosen, die eine klassische BU stark einschränken oder ganz verschließen. Max Eilert fasst seine Praxis so zusammen: „Diabetes unter ganz, ganz schwierigen Bedingungen kriegen wir Typ 1 unter. Typ 2 kann man weitestgehend komplett vergessen.“ Das hat einen sachlichen Grund: Der Versicherer kalkuliert das Risiko für die gesamte Laufzeit, und ein Diabetes erhöht die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen.

Das heißt nicht, dass jeder Weg versperrt ist. Bei Typ 1 gibt es unter bestimmten Bedingungen eine Annahme, und für Typ 2 gibt es tragfähige Alternativen zur klassischen BU. Damit kein vermeidbarer Schaden entsteht, kommt es auf die richtige Reihenfolge an: erst anonym klären, was möglich ist, dann beantragen. Die Einschätzungen auf dieser Seite stammen aus der Beratungspraxis von Elbland Finanz.

Wo Sie stehen, hängt an drei Punkten. Der Check zeigt den realistischen Weg:

Diabetes-Check: Was in Ihrem Fall realistisch ist

Welcher Typ?
Wie alt sind Sie?
Wie war der Verlauf?

Orientierung aus unserer Beratungspraxis, keine Zusage. Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser und werden weder gespeichert noch übertragen.

02 Wie Versicherer Diabetes bewerten

In der Risikoprüfung schaut der Versicherer auf das Gesamtbild statt auf ein einzelnes Laborergebnis. Nach demselben Muster bewerten Versicherer andere Dauerdiagnosen wie eine Schilddrüsenerkrankung und Freizeitrisiken wie das Motorradfahren. Vier Faktoren entscheiden über Annahme, Zuschlag oder Ablehnung:

  • Diabetes-Typ. Typ 1 und Typ 2 werden grundlegend unterschiedlich bewertet. Das ist der wichtigste Faktor.
  • Verlauf und Einstellung. Ein über längere Zeiträume stabil guter HbA1c-Wert wiegt schwerer als ein einzelner Momentwert.
  • Eintrittsalter und Krankheitsdauer. Je jünger und je kürzer die Erkrankung besteht, desto besser. Ein 40-Jähriger mit langer Diabetes-Geschichte ist weitaus schwerer unterzubringen.
  • Folgeerkrankungen. Schäden an Augen, Nieren, Nerven oder Gefäßen verschlechtern die Bewertung erheblich.

Diese Faktoren erklären, warum es keine pauschale Antwort gibt. Zwei Menschen mit derselben Diagnose können sehr unterschiedliche Ergebnisse bekommen. Genau deshalb ist die anonyme Voranfrage bei mehreren Versicherern der einzige verlässliche Weg, die eigene Situation einzuschätzen.

Voranfrage

Welches Ergebnis bekäme Ihr Gesamtbild?

Wir legen Typ, Verlauf und Befunde ohne Ihren Namen mehreren Versicherern vor. So sehen Sie vor dem Antrag, wer annimmt und zu welchen Bedingungen.

03 Diabetes Typ 1: unter welchen Bedingungen es geht

Ist eine BU mit Typ-1-Diabetes möglich? Ja, aber nur unter engen Bedingungen. In unserer Beratungspraxis gelingt die Annahme bei Typ 1 nur in günstigen Konstellationen, in der Regel verbunden mit einem Risikozuschlag. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Punkte:

  • Stabiler Verlauf über mehrere Jahre. Der HbA1c-Wert muss über einen längeren Zeitraum gut gewesen sein, in der Regel über mindestens etwa zwei Jahre, nicht nur bei der letzten Messung. Auffälligkeiten in den Befunden sollten in dieser Zeit nicht aufgetreten sein. Ein dokumentierter ruhiger Verlauf ist Ihr stärkstes Argument.
  • Junges Eintrittsalter. Eine tragfähige Annahme gelingt vor allem in jungen Jahren, grob zwischen 18 und 35. Je früher Sie den Antrag stellen, desto besser. Mit zunehmendem Alter und längerer Krankheitsdauer sinken die Chancen spürbar.
  • Keine Folgeschäden. Liegen bereits Schäden an Augen, Nieren oder Nerven vor, wird eine Annahme sehr unwahrscheinlich.

Wichtig zu verstehen: Der HbA1c-Wert allein entscheidet nicht. Er ist ein Baustein neben Alter, Krankheitsdauer und Verlauf. Wer als junger Typ-1-Diabetiker mit stabiler Einstellung früh anfragt, hat eine realistische Chance. Wer länger wartet, verschlechtert seine Ausgangslage Jahr für Jahr.

Dass es funktionieren kann, zeigt ein Fall aus unserer Praxis: Einen Ingenieur mit Typ-1-Diabetes haben wir mit rund 1.500 Euro monatlicher Berufsunfähigkeitsrente untergebracht, zu einem Beitrag von etwa 80 Euro im Monat, über eine Honorarvereinbarung. Pauschal übertragbar ist das nicht, weil Verlauf, Alter und Befund in jedem Fall anders zusammenwirken. Es zeigt aber, dass Typ 1 unter den richtigen Bedingungen versicherbar bleibt.

Eigene Tarife für Typ 1

Inzwischen gibt es auch BU-Tarife, die eigens für gut eingestellte Typ-1-Diabetiker gemacht sind. Ein solcher Tarif setzt zum Beispiel voraus, dass Sie nicht rauchen und jährlich zur Kontrolle beim Diabetologen gehen. Für Diabetiker sind nach Max Eilerts Erfahrung fast ausschließlich Nettotarife möglich: Der Versicherer zahlt keine Provision, der Beitrag enthält dafür keine Vertriebskosten. Solche Tarife vermitteln wir in den meisten Fällen gegen ein Honorar, das wir vorher mit Ihnen vereinbaren. Ob ein Spezialtarif oder ein klassischer Tarif mit Zuschlag besser passt, hängt an Beitrag, Bedingungen und Ihrem Verlauf, und genau das vergleichen wir in der Voranfrage.

Voranfrage

Typ 1 und gut eingestellt? Lassen Sie es anonym prüfen.

Wir fragen Ihren Verlauf anonym bei mehreren Versicherern an und finden heraus, wer Sie annimmt, ohne dass eine Ablehnung in einer Datenbank landet.

04 Diabetes Typ 2: warum die klassische BU meist ausscheidet

Und mit Typ 2? In der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung ist Typ 2 nach unserer Erfahrung praktisch nicht unterzubringen, auch bei guter Einstellung. Ein offener Antrag endet dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Ablehnung, und der Versicherer kann Sie im Hinweis- und Informationssystem (HIS) vermerken. Das erschwert jeden späteren Versuch.

Der konstruktive Weg bei Typ 2 führt über die Alternativen im nächsten Abschnitt. Diese Produkte stellen mildere Gesundheitsfragen und können einen Teil des Schutzes abbilden, den die klassische BU hier nicht leisten kann. Was in Ihrem Fall tragfähig ist, klären wir vorab gemeinsam.

05 Diabetes erst nach dem Abschluss: Ihre BU bleibt

Viele, die nach „Berufsunfähigkeitsversicherung und Diabetes“ suchen, haben ihre BU längst und bekommen die Diagnose erst später. Für sie ist die Lage einfach. Die Anzeigepflicht gilt nur bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung und nur für das, wonach der Versicherer in Textform gefragt hat (§ 19 Abs. 1 VVG). Eine Erkrankung nach Vertragsschluss ist genau das Risiko, das die BU absichert. Melden müssen Sie sie nicht, und an Beitrag und Schutz ändert sie nichts.

  • Behalten Sie den Vertrag. Kündigen Sie eine bestehende BU nicht für einen vermeintlich günstigeren neuen Vertrag. Ein neuer Antrag müsste den Diabetes angeben.
  • Nachversicherung nutzen. Hat Ihr Vertrag eine Nachversicherungsgarantie, können Sie die Rente zu den vereinbarten Anlässen weiter ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen.
  • Im Leistungsfall zählt, ob Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf infolge der Erkrankung nicht mehr ausüben können, in den meisten Tarifen zu mindestens 50 Prozent (§ 172 Abs. 2 VVG).

06 Alternativen, wenn die klassische BU nicht geht

Wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung verschlossen bleibt, ist das nicht das Ende der Absicherung. Zwei Wege kommen je nach Diabetes-Typ, Beruf und Alter in Frage:

1
Grundfähigkeitsversicherung

Sie zahlt, wenn Sie eine körperliche Grundfähigkeit verlieren, etwa Sehen, Gehen, Hände gebrauchen oder Autofahren. Die Gesundheitsprüfung ist oft milder als bei der BU, weil der Verlust einer Fähigkeit versichert wird statt der Berufsausübung.

2
Schwere-Krankheiten-Vorsorge

Eine einmalige Kapitalzahlung bei definierten schweren Erkrankungen. Sie ersetzt keine laufende Rente, kann aber eine finanzielle Brücke sein, wenn die klassische BU verschlossen bleibt.

Von der Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die oft als günstigere Alternative genannt wird, raten wir in der Regel ab. Sie zahlt erst, wenn Sie praktisch keiner Tätigkeit mehr nachgehen können. Wer eine Grundfähigkeit verliert, ist noch lange nicht erwerbsunfähig. Die Leistung aus einer Grundfähigkeitsversicherung ist deshalb in der Regel leichter zu bekommen.

Keine dieser Alternativen ist ein vollwertiger Ersatz für die BU, jede hat eigene Stärken und Grenzen. Welcher Weg sich für Ihre Situation lohnt und ob er sich mit einer staatlich geförderten Lösung kombinieren lässt, besprechen wir individuell. Den passenden Anbieter dafür suchen wir gezielt heraus.

07 Warum die anonyme Voranfrage über Erfolg oder Ablehnung entscheidet

Bei einer schwierigen Diagnose wie Diabetes ist die Reihenfolge entscheidend. Wer direkt einen Antrag stellt, riskiert einen Vermerk im Hinweis- und Informationssystem (HIS), das die Versicherer untereinander führen. Der Vermerk nennt keine Diagnose, aber andere Gesellschaften sehen bei ihrer Anfrage, dass eine besondere Einstufung vorliegt, und prüfen genauer.

Die anonyme Voranfrage dreht den Ablauf um. Wir schildern Ihren Fall den Versicherern, ohne Ihren Namen zu nennen, und holen verbindliche Einschätzungen ein. Erst wenn klar ist, wer Sie zu welchen Bedingungen annimmt, stellen Sie den Antrag, und zwar gezielt dort, wo die Annahme zugesagt ist. So vermeiden Sie die Ablehnungs-Spirale, die bei Diabetes sonst schnell entsteht. Tritt ein Versicherer im Leistungsfall vom Vertrag zurück oder kündigt ihn, liegt das ohnehin meist an vermeidbaren Fehlangaben im Antrag, seltener an der Diagnose selbst. Dieselbe Reihenfolge gilt bei jeder anzeigepflichtigen Vorerkrankung in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz ADHS absichern möchte, klärt besser zuerst anonym, welcher Versicherer mitgeht.

08 Was Sie jetzt tun sollten

Warten verschlechtert Ihre Lage. Bei Diabetes zählt jedes Jahr. Mit steigendem Alter und längerer Krankheitsdauer sinken die Annahmechancen, und das Risiko von Folgeerkrankungen wächst. Wer eine Absicherung erwägt, sollte sie nicht aufschieben. Der frühe Abschluss lohnt sich aus demselben Grund auch ohne Vorerkrankung, etwa für angehende Mediziner noch im Studium.

  • Verlauf dokumentieren. Sammeln Sie Ihre HbA1c-Werte und Befunde. Ein nachweisbar stabiler Verlauf ist bei Typ 1 Ihr wichtigstes Argument.
  • Nicht offen ins Blaue beantragen. Klären Sie zuerst anonym, wer annimmt, bevor ein Antrag und damit ein möglicher HIS-Eintrag entsteht.
  • Alternativen mitdenken. Falls die klassische BU nicht geht, prüfen wir parallel eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge.
Nächster Schritt

HbA1c-Werte und Befunde beisammen?

Dann ist die anonyme Voranfrage der nächste Schritt. Geht die klassische BU nicht, prüfen wir parallel eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge.

09 Drei Mythen über die BU mit Diabetes

− Mythos

  • Mit einem guten HbA1c-Wert bekomme ich problemlos eine BU.
  • Wenn ich den Diabetes nicht erwähne, fällt es schon nicht auf.
  • Einmal abgelehnt, ist jede Versicherung für immer verschlossen.

+ Realität

  • Ein guter Wert allein genügt nicht. Es zählen Verlauf, Alter und Folgeschäden zusammen, und bei Typ 1 bleibt es ein schwieriger Fall.
  • Verschweigen kostet im Leistungsfall den Schutz. Der Versicherer kann zurücktreten und die Zahlung verweigern.
  • Eine Ablehnung erschwert den nächsten Versuch, beendet ihn aber nicht. Anonym lässt sich prüfen, wer Ihren Fall trotzdem annimmt.

10 Häufige Fragen

Bekomme ich mit Diabetes Typ 1 eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Unter engen Bedingungen ist es möglich. Entscheidend sind ein über mindestens etwa zwei Jahre stabiler Verlauf ohne Auffälligkeiten, ein Eintrittsalter grob zwischen 18 und 35 und das Fehlen von Folgeschäden. Ein einzelner HbA1c-Wert allein entscheidet nicht. Neben klassischen Tarifen mit Zuschlag gibt es eigene Tarife für gut eingestellte Typ-1-Diabetiker. Realistisch bleibt es ein schwieriger Fall, der eine sorgfältige anonyme Voranfrage braucht.
Gibt es spezielle BU-Tarife für Diabetiker?
Für gut eingestellte Typ-1-Diabetiker ja. Ein solcher Tarif setzt zum Beispiel voraus, dass Sie nicht rauchen und jährlich zur Kontrolle beim Diabetologen gehen. Für Diabetiker sind nach unserer Erfahrung fast ausschließlich Nettotarife ohne Provision möglich. Wir vermitteln sie in den meisten Fällen gegen ein Honorar, das wir vorher mit Ihnen vereinbaren. Ob ein Spezialtarif oder ein klassischer Tarif mit Zuschlag besser passt, zeigt der Vergleich in der anonymen Voranfrage.
Und mit Diabetes Typ 2?
In der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung ist Typ 2 nach unserer Beratungspraxis kaum unterzubringen. Wir sagen das offen, statt Ihnen falsche Hoffnung zu machen. Sinnvoller ist hier der Blick auf Alternativen: Je nach Befund kommen eine Grundfähigkeitsversicherung oder eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge in Frage.
Ich habe schon eine BU und jetzt Diabetes. Muss ich das melden?
Nein. Die Anzeigepflicht gilt bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung (§ 19 Abs. 1 VVG). Eine Erkrankung nach Vertragsschluss ist das Risiko, das die BU absichert, sie ändert weder Beitrag noch Schutz. Kündigen Sie die bestehende BU deshalb nicht: Ein neuer Antrag müsste den Diabetes angeben.
Bei welchen Krankheiten bekommt man keine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Eine feste Liste gibt es nicht, jeder Versicherer prüft selbst. Nach unserer Erfahrung kaum versicherbar sind Diabetes Typ 2 und aktuelle Bandscheibenprobleme, bei denen höchstens ein Ausschluss des gesamten Rückens in Frage kommt. Bei vielen anderen Diagnosen arbeiten BU-Versicherer mit Zuschlägen oder Ausschlüssen, etwa bei einer Schilddrüsenerkrankung oder nach einer Psychotherapie.
Welche Rolle spielt der HbA1c-Wert?
Der HbA1c-Wert ist ein wichtiger Anhaltspunkt, aber nicht allein ausschlaggebend. Versicherer achten darauf, dass ein guter Wert über längere Zeit gehalten wurde, und beziehen Alter, Krankheitsdauer und mögliche Folgeerkrankungen mit ein. Ein einzelner guter Wert genügt nicht, ein dokumentierter stabiler Verlauf hilft dagegen erheblich.
Was kostet die BU mit Diabetes?
Wenn eine Annahme bei Typ 1 gelingt, ist mit einem Risikozuschlag zu rechnen. Eine seriöse Pauschalzahl gibt es nicht, weil Eintrittsalter, Beruf, Rentenhöhe und der konkrete Befund zusammenwirken. Wichtiger als der Preis ist zunächst die Frage, ob und wo eine Annahme überhaupt möglich ist. Das klären wir vorab anonym.
Welche Alternativen habe ich, wenn die klassische BU nicht geht?
Zwei Wege kommen je nach Fall in Frage: die Grundfähigkeitsversicherung, die den Verlust körperlicher Grundfähigkeiten absichert, und die Schwere-Krankheiten-Vorsorge als Kapitalleistung. Von der Erwerbsunfähigkeitsversicherung raten wir in der Regel ab, weil sie erst zahlt, wenn Sie praktisch keiner Tätigkeit mehr nachgehen können. Welcher Weg zu Ihrer Situation passt, hängt von Beruf, Alter und Diabetes-Typ ab.
Warum ist die anonyme Voranfrage bei Diabetes besonders wichtig?
Wer offen einen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im Hinweis- und Informationssystem (HIS). Er nennt keine Diagnose, aber andere Versicherer sehen bei ihrer Anfrage, dass eine besondere Einstufung vorliegt, und prüfen genauer. Die anonyme Voranfrage übermittelt Ihren Namen nicht und erzeugt deshalb keinen solchen Eintrag. Gerade bei einer schwierigen Diagnose wie Diabetes ist das der entscheidende Unterschied.
Sollte ich den Diabetes im Antrag besser verschweigen?
Nein, auf keinen Fall. Alles ärztlich Diagnostizierte ist anzeigepflichtig. Wird der Diabetes verschwiegen und später bekannt, kann der Versicherer im Leistungsfall die Zahlung verweigern und vom Vertrag zurücktreten. Dann haben Sie jahrelang Beiträge gezahlt und stehen im Ernstfall ohne Schutz da. Tritt ein Versicherer im Leistungsfall vom Vertrag zurück oder kündigt ihn, liegt das ohnehin meist an Fehlangaben im Antrag, selten an der Diagnose selbst.
Ich wurde schon einmal abgelehnt. Ist jetzt alles verloren?
Nicht zwingend, aber es wird schwieriger. Eine zurückliegende Ablehnung kann über das HIS hinterlegt sein. Wir prüfen Ihren Fall anonym und schauen, welcher Versicherer Ihre konkrete Konstellation trotzdem annimmt oder welche Alternative tragfähig ist. Genau dafür ist die Voranfrage da.
Was kostet die anonyme Voranfrage bei Diabetes?
Das Erstgespräch ist kostenfrei. Bei Typ-1-Diabetes arbeiten wir gegen Honorar, auch schon für die Voranfrage, weil die Voranfrage bei Typ 1 besonders aufwendig ist. Das sagen wir Ihnen vor dem ersten Schritt, den Betrag vereinbaren wir vorher mit Ihnen, und Sie entscheiden, ob wir anfragen. Das Ergebnis können Sie ohne Nachteile ablehnen. Weil Ihr Name nicht übermittelt wird, entsteht aus der anonymen Voranfrage kein HIS-Eintrag.
Max Eilert
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Max Eilert

Versicherungsmakler aus Dresden, spezialisiert auf private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeit. „Bei Diabetes verspreche ich nichts, was ich nicht halten kann. Typ 1 geht unter Bedingungen, Typ 2 in der klassischen BU fast nie. Mein Job ist, anonym herauszufinden, was in Ihrem Fall wirklich möglich ist, ohne dass Sie sich eine Ablehnung einhandeln."

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Zwei Wege führen zum Ziel: Buchen Sie ein kostenfreies Erstgespräch mit Max Eilert oder füllen Sie das Formular für die anonyme Risikovoranfrage aus. Wir prüfen Ihre Diabetes-Konstellation parallel bei mehreren Versicherern, ohne Namensnennung und ohne Risiko eines HIS-Eintrags, und zeigen die tragfähige Alternative, falls die klassische BU verschlossen bleibt.

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Stand Oktober 2026. Fachliche Einschätzungen aus der Beratungspraxis Elbland Finanz, keine medizinische oder rechtliche Beratung. Annahmeentscheidungen treffen die Versicherer im Einzelfall. Versicherungsmakler nach § 34d GewO. Diese Seite ersetzt keine individuelle Beratung.

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Klären Sie anonym, was in Ihrem Fall geht.

Wir fragen Ihre Diabetes-Konstellation anonym bei mehreren Versicherern an, ohne HIS-Eintrag, und prüfen die tragfähige Alternative, falls die klassische BU verschlossen bleibt.

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