
Private Krankenversicherung im Alter
Die private Krankenversicherung (PKV) steht seit Jahren in der Kritik, im Alter nicht mehr bezahlbar zu sein. Wir analysieren faktenbasiert, warum dieses Risiko entsteht, welche Kostenmechanismen dahinterstehen und mit welchen strategischen Maßnahmen Versicherte ihre PKV-Beiträge im Ruhestand dauerhaft stabilisieren können. Ziel ist Klarheit, Planungssicherheit und finanzielle Kontrolle, auch jenseits des Erwerbslebens.
Maximilian Eilert | Prokurist
Medizinischer Fortschritt und steigende Gesundheitsausgaben
Fehlende oder unzureichende Beitragsentlastung
Tarifwahl ohne Langfriststrategie
Kundenstimmen
Das sagen unsere Kunden
Funktionsweise der Altersrückstellungen
Warum Altersrückstellungen oft nicht ausreichen
Die pauschale Aussage, die PKV sei im Alter nicht bezahlbar, greift zu kurz. Entscheidend sind individuelle Faktoren:
Richtig geplant, kann die PKV auch im Alter leistungsstark und finanzierbar bleiben.
Interner Tarifwechsel nach § 204 VVG
Beitragsentlastungstarife gezielt einsetzen
Standardtarif und Basistarif als Sicherheitsnetz
Diese Tarife stellen eine Absicherung gegen finanzielle Überforderung dar.
Kriterium | PKV im Alter | GKV im Alter |
|---|---|---|
Beitragshöhe | Tarifabhängig | Einkommensabhängig |
Leistungen | Vertraglich garantiert | Politisch veränderbar |
Beitragsentlastung | Durch Rückstellungen | Keine Altersrücklagen |
Planungssicherheit | Hoch bei guter Tarifwahl | Abhängig von Gesetzgebung |
Die PKV ist insbesondere dann langfristig tragfähig, wenn:
Die private Krankenversicherung ist kein Selbstläufer. Ohne Planung kann sie im Alter zur finanziellen Belastung werden. Mit der richtigen Tarifstruktur, gezielten Entlastungsmaßnahmen und regelmäßiger Optimierung bleibt sie jedoch auch im Ruhestand leistungsfähig und bezahlbar. Wir empfehlen eine frühzeitige, strategische Auseinandersetzung mit der eigenen PKV – nicht erst kurz vor Renteneintritt.